Ziemlich leicht. Und bloss keine Sorge, es ist bisher selten ein Fußballkommentatorenmeister vom Himmel gefallen – also einfach mal probieren. Dazu auf der Seite Spiele/Kommentieren dein Spiel auswählen. (Falls dein Wunschspiel nicht dabei ist, schicke uns eine Mail, und wir tragen es ein.) Damit du ein Kommentatoren-Profil anlegen kannst, musst du dich schnell anmelden. Jetzt einloggen, dann ein Spiel auswählen. 15 Minuten vor offiziellem Spielbeginn wird das Spiel zu einem "Live-Spiel", und du kannst per Klick auf das rote Mikro deine Übertragung starten. Davor bitte „Zulassen“, wenn dein Flash-Player um die Übertragungserlaubnis bettelt. Ein extra Mikrofon brauchst Du nur, falls Dein Computer kein integriertes hat.
Wichtig ist auch, dass du nicht vergißt, ordentlich Wind auf Facebook&Co zu machen, also Freunde und Bekannte zum Zuhören einzuladen. Wann startest Du?
Unsere Tipps für Neukommentatoren:
Klappt eine der drei folgenden Möglichkeiten? Bei Problemen unbedingt eine E-Mail an uns – das kriegen wir hin. An zickiger Software soll die Fußballkommentatorendemokratie nicht scheitern.
Das ist auch ziemlich leicht. Schalte deinen Fernseher an, aber dessen Ton aus. Dann auf der Seite Spiele/Hören einen Kommentator auswählen, auf den jeweiligen Playbutton drücken und den Lautsprecher deines Computers anmachen (!) bzw. lauter stellen.
Die Antworten oben drüber haben nicht geholfen? Versuche Dein Flash auf 11.2. zu aktualisieren: http://get.adobe.com/de/flashplayer/ - oder probiere einen anderen Browser. Im Idealfall dazu bitte auch eine kurze E-Mail an uns, wir sind diesbezüglich immer noch im "Lernmodus": kontakt@livekommentatoren.de
Mist, du hast es auch bemerkt. Leider jubeln heutzutage nicht mehr alle Fußballfans exakt zur selben Zeit. Aufgrund unterschiedlicher Übertragungskanäle und -Arten wie Kabel, Satellit Satellit, DVB-T oder Internetfernsehen entstehen unterschiedliche Übertragungsverzögerungen. Es gibt also kein absolutes Live-Signal mehr, sondern nur noch verschiedene relative Live-Signale. Wie? Was? Wieso? Konkret bedeutet das: Entweder dein Fernsehbild passt zeitlich zu deinem gewählten Kommentator. Bingo – zum Glück ist das meistens der Fall. Oder aber dein Fernsehbild ist langsamer als dein gewählter Kommentator. Dann musst du den Kommentator mit der Taste „+“ (bzw. zurück wieder mit „-“) etwas verzögern. Oder – die dritte Möglichkeit – dein Fernsehbild ist schneller als dein gewählter Kommentar. Wenn du in einem solchen Fall nicht die Möglichkeit hast, dein Fernsehbild aufzuzeichnen, und dieses leicht verzögert wiederzugeben, solltest du lieber einen anderen Kommentator wählen.
Klar. Dafür muss sich auch nur einer von euch anmelden. Am besten schreibt der dann aber auch in seine Profilbeschreibung, wer sein/e Co-Kommentator/en sind. Um dann zusammen zu kommentieren, müsst ihr allerdings auch zusammen im selben Raum gucken. Ein “virtueller Zusammenschluß” ist momentan leider noch nicht möglich.
Über Fußball wird man ja wohl noch reden dürfen. Wir übertragen weder geschütztes Bild-, noch geschütztes Tonmaterial (Die „Stadionatmosphäre“, die wir jedem Kommentator unterjubeln, kommt, wie man hört, aus der Konserve, die ist nicht echt). Was wir übertragen sind alleine unsere Kommentatoren – also Leute wie wir und du, die über Fußballspiele reden. Und diese Spiele kommentieren wir "off tube", also nicht aus dem Stadion, sondern meist von zu Hause, vom Fernseher aus. So wie das Dutzende Live-Ticker, Hunderte Blogs, Tausende Twitter-Poster und im Nachhinein praktisch auch die gesamte Presse machen, dafür gibt es ja die Presse- und Informationsfreiheit. Und die begrenzt in diesem Fall zum Glück so manche kommerzielle Verwertungsgier – und darauf zielte die Frage doch ab, oder?
Nö. Auch Rom wurde nicht an einem Tag erbaut. Und der Wikipedia-Artikel über Rom wurde ja auch nicht an einem Tag geschrieben.
Moritz Eckert, kam die Idee auf dem Weg zum Späti in der Halbzeit. Im eigentlichen Beruf Mitgründer von betterplace.org, davor Texter bei Jung von Matt. Stolzer Besitzer eines Spielerpasses des ASC Neuenheim (früher), eines Trikots der tschadischen Nationalelf (momentan) und einer tätowierten Werder-Raute auf dem linken Unterschenkel (bald). Und Wendelin Hübner: Geboren in Heidelberg, lebt seit Jahren in Berlin, wo er als Journalist arbeitet und zuletzt Geschäftsführer eines Online-Start-ups war. Kennt alle Kicker-Sonderhefte seit 1989 auswendig. Fan des großartigen – wie er findet – VfB Stuttgart.